Die gesicherten Verhältnisse zu Hause in Nowawes, einer
gutbürgerlichen
Wohngegend
zwischen den Arbeiterquartieren von Drewitz und den Prominentenvillen von Neubabelsberg, geben den Hintergrund zu Egon Eiermanns Entwicklung. Er besucht das neusprachliche Althoff-Gymnasium, an dem er Ostern 1922 maturiert. Das Studium nimmt er jedoch erst gut ein Jahr später auf. In der Zwischenzeit verschafft er sich Baupraxis als Maurer, Zimmermann und Tischler, ohne dass dies von der Hochschule gefordert gewesen wäre.