Wahrscheinlich zum Wintersemester 1923/24 schreibt
er sich an der
Technischen
Hochschule
Berlin zum
Architekturstudium ein. Dabei wird sein Entschluss, Architekt werden zu wollen, schon früh festgestanden haben. Die Wahl der Hochschule allerdings war scheinbar vor allem durch die räumliche Nähe zum Wohnort bedingt. Die auf blosse Nachahmung zielende Lehre dürfte Eiermann wenig entgegengekommen sein; dennoch oder deswegen absolviert er das Studium ausgesprochen zügig. Vermutlich hilft ihm dabei seine Eigenschaft, Aufwand und Erfolg in ein günstiges Verhältnis zu bringen: So reicht er zum Vordiplom Zeichnungen für die Aufstockung eines Gartenhauses ein, die er bereits als Schüler projektiert hatte. 1925 wechselt er in die Oberstufe, in das Entwurfsseminar von Hans Poelzig.