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Eiermann gilt bald als einer der besten Schüler Poelzigs, und umgekehrt ist auch der Lehrer Poelzig die
bestimmende

Grösse in dessen Entwicklung zum Architekten. Dafür gibt eine Geschichte Beleg, die sein ehemaliger Kommilitone, der Architekturhistoriker Julius Posener überliefert. Er, Eiermann, habe auf die Frage, wann ihm denn aufgegangen sei, dass seine Sache im Leben die Architektur sein werde, geantwortet, das sei gewesen, als er in der Entwurfsklasse einmal an einem Entwurf herumgezeichnet habe. Poelzig habe sich neben seinem Tisch aufgebaut und ihm eine Viertelstunde zugesehen. Danach habe er gesagt: "Mach man so weiter, mein Junge" und sei gegangen. "Da wusste ich", sagte Eiermann, "dass ich ein Architekt bin."
Aufgrund besonderer Leistungen wird Eiermann noch als junger Student 1925 in das Meisteratelier von Poelzig übernommen, eine Ausnahme unter den übrigen Mitgliedern der Meisterklasse, die bereits alle diplomiert und somit einige Jahre älter sind als er.

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