Nachdem sich auch in Poelzigs Meisterklasse keine weitere
Beschäftigungsperspektive
bietet, nimmt
er - wahrscheinlich im Frühjahr 1928 - eine Stelle im
Baubüro der Karstadt AG in Hamburg an. Diese Anstellung entspricht
jedoch nicht seinen Erwartungen, da er lediglich "dazu missbraucht" wird,
..."Perspektiven für Warenhäuser zu zeichnen". Nach nur einem Jahr
wechselt er den Arbeitgeber. Er kehrt nach Berlin zurück und tritt
in die Dienste der BEWAG Berliner Elektrizitätswerke AG ein. Unter
der Leitung von Hans Müller kann er dort sein erstes eigenes Gebäude
verwirklichen, die Umspannstation des Kraftwerks Steglitz [Bild]. Daneben
richtet er einige Direktorenzimmer mit Möbeln im expressionistischen
Stil ein, über die er später bemerken wird, sie seien eine "Jugendsünde" gewesen.
1930 verlässt Eiermann die BEWAG und gründet ein eigenes Büro.
Der
Architekt Hans Müller [externer Link]